La Movida – Kultur in Spanien
Espana | 23 November 2008 | 12:40Mit dem Tod des Diktators Franco im Jahr 1975 begann für Spanien ein neues Zeitalter. Nicht nur was die Politik und das gesellschaftliche Leben betraf, sondern der Umschwung zeigte sich natürlich auch in der Kunst und Kultur. Persönliche und künstlerische Freiheit wollten ausgelebt werden und neue Grenzen sollten getestet werden. Kein Wunder also, dass die zeitgenössische spanische Kunst einige neue Wege einschlug und immer wieder neu begeisterte. Für die jungen Menschen bedeutete dieser Umschwung allerdings auch die Möglichkeit, die Nacht zum Tag zu machen und grössere Mengen Alkohol und gelgentlich auch zu konsumieren. Dieses Phänomen wurde bekannt als „la movida“, zu Deutsch: die Bewegung. La Movida wurde besonders in Madrid sehr ausgiebig erlebt und ausgelebt. Oftmals wurde diese Bewegung als intellektuell bezeichnet, doch leider muss man zugeben, dass sie, im Gegensatz zu der allgemeinen Freiheitsbewegung, nicht die Künstler hervorbrachte, die man sich erwünscht hätte. Die einzige Ausnahme hier ist der bekannte und beliebte Regisseur Piedro Almodovar, dessen Filme auch international sehr erfolgreich sind!
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