Die spanische Inquisition – spanische Geschichte
Espana | 10 Oktober 2011 | 17:22Die spanische Inquisition wurde im Jahr 1480 begründet. Hinter diesem Gedanken stehen Ferdinand und Isabella von Spanien, die die einzig wahre und reine katholische Ideologie Spaniens sichern wollten. Protestantische Ketzer und solche, die vom Judentum und Islam zum katholischen Glauben konvertiert waren, bei denen man sich aber nicht sicher sein konnte, ob der Wunsch zu Konvertieren rein und echt war, sollten grundsätzlich vor Gericht gestellt werden. So wollte man die katholische Einheit Spaniens bewahren. Die Inquisition wurde vom Papst anerkannt und wurde somit vor Gericht vom Großinquisitor betrieben. Die Angeklagten hatten kein Recht auf einen rechtlichen Vertreter oder Anwalt, der sich zu ihren Gunsten aussprechen konnte, außerdem wurden sie nicht darüber aufgeklärt wofür sie angeklagt wurden. Kein Wunder also, dass die meisten Geständnisse durch Folter hervor gezwungen wurden. Als Bestrafung konnte sowohl Gefängnis, als auch Verbrennung auf dem Scheiterhaufen, Tod am Galgen oder durch den Henker anerkannt werden. Dieses System von Kontrolle und Schrecken sollte ein perfektes Mittel der spanischen Propaganda werden und bis in das 18. Jahrhundert fortleben.
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