El Maestrat im östlichen Spanien
Espana | 9 Dezember 2011 | 17:20Die Tempelritter und die Ritter von Montesa haben dieser recht einsamen Hochlandebene ihren Namen gegeben. Die Ritter von Montesa waren kriegende Kreuzfahrer, die sich selbst die Meister („maestres“) nannten. Um die Grenzübergänge zwischen Valencia und Aragonien kontrollieren zu können, hat man hier an leicht zu verteidigenden Plätzen Siedlungen gegründet und diese stark befestigt. Meistens befinden sich diese in Felsvorsprüngen und auf Klippen. Diese kleinen Siedlungen ähneln allesamt kleinen Burgen oder auch Zitadellen. Einige sind auch heute noch gut erhalten und können besichtigt werden und lassen die sonst so einsame Region zu einem interessanten und äußerst sehenswerten Ausflugsziel werden. Zu diesen Siedlungen zählt zum Beispiel Morella, der Hauptort der Region. Forcall liegt nicht weit von Morella entfernt. Hier kann man zwei Herrenhäuser aus dem 16. Jahrhundert besichtigen. Etwas weiter südlich befindet sich das Dorf Ares del Maestre. Dieses liegt am Fuße einer 1318 Meter steilen Felswand. Canatvieja ist die wichtigste Stadt auf aragonischer Seite von El Maestrat, auch hier kann man einen schönen Platz und sehenswerte Arkaden begutachten. Mirambel wurde erst kürzlich restauriert und man kann hier die Spuren mittelalterlichen Lebens verfolgen! Alles in allem eine sehr spannende und sehenswerte Region!
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