Palau de la Musica Catalana – das unbestrittene Musikzentrum von Barcelona
Espana | 2 September 2011 | 05:20Der Palau de la Musica Catalana ist ein wahrer Musikpalast. Die Modernisten haben sich hier eine Würdigung für Kacheln, Skulpturen und Glasmalerei erlaubt und dabei ein einziges gigantisches Kunstwerk geschaffen, das man gesehen haben muss, da führt kein Weg der Welt dran vorbei! Es handelt sich hierbei um den einzigen Konzertsaal in Europa, der von natürlichem Licht beleuchtet wird. Der Musikpalast wurde von Lluis Domenech i Montaner entworfen und im Jahr 1908 eröffnet. Obwohl man hier und da angebaut hat, ist das Haus im Großen und Ganzen unverändert geblieben. Von außen kann man auf Grund der dichten Bebauung nur schwerlich ausmachen, wie eindrucksvoll der Musikpalast wirklich ist. Die Außenfassade ist geschmückt mit Büsten und Mosaiken, die Bach, Beethoven und Palestrina darstellen. Andere Skulpturen stellen ein Lied des katalanischen Volksdichters Miquel Blay dar. Aber es ist der Innenraum, der so sagenhaft ist. Das Auditorium wird von einer konkaven Glaskuppel mit Licht versehen, die mit einem Engelschor verziert ist. Die Kulisse der Bühne wird von den 18 Musen des Palastes ausgemacht. Hierbei handelt es sich um 18 Skulpturen von Jungfrauen, die alle ein jeweils anderes Instrument spielen. Die Musen wurden aus Terrakotta und Trencadis hergestellt und sind eine wahre Augenweide. Hier im Musikpalast wird nahezu jeden Abend ein Konzert gegeben, sei es Klassik oder Jazz. Fast jedes international renommierte Orchester hat hier schon einmal ein Konzert gegeben. Zum Musikpalast gehört inzwischen auch eine unterirdische Bühne, gestaltet von Oscar Tusquets, die mit ihren Sommerkonzerten und den Open-Air-Konzerten den Ruf des Palastes als Barcelonas beliebteste Bühne aufrecht erhalten soll!
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