Die regionale Küche in Ostspanien
Espana | 20 Oktober 2011 | 05:16
Die mediterrane Küche der spanischen Ostküste hat über die Jahrhunderte hinweg von den Einflüssen verschiedener Länder und Kulturen profitiert. Vor allem von den Römern und den Muslimen, die Spanien bevölkerten. Oliven, Reis, Orangen, Mandeln und Safran werden mit verschiedenen Meeresfrüchten und Fleisch kombiniert. Die abwechslungsreiche Küche von Katalonien, die gerne süss und sauer kombiniert, lädt ein zu leckeren Fischeintöpfen, Schnecken und verschiedenen klassischen Saucen, wie zum Beispiel der sehr würzigen “romesco”-Sauce aus rotem Pfeffer, Mandeln und Chili. Obst und Gemüse, wie zum Beispiel die Nora-Pfefferfrucht, sind von bester Qualität und werden in den sehr fruchtbaren Ebenen ausserhalb von Valencia und Murcia angebaut. Paella ist das wohl bekannteste Reisgericht aus diesen beiden Regionen. Die kalte und trockene Bergluft von Aragonien ist ideal für Produkte wie zum Beispiel luftgetrockneten Schinken. Ebenfalls wichtig für die Region ist der Anbau von Orangen in der Gegend um Valencia und Alicante. Diese beiden Provinzen sind die grössten Exportregionen für Orangen weltweit. Hier werden ausserdem zwei Drittel der spanischen Zitronen angebaut. Aus den Orangen aus Valencia wird hauptsächlich Saft gepresst, während ide kleineren Orangen für den Verzehr verwendet werden. Hier wachsen ausserdem Mandarinen und andere Zitrusfrüchte.
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