Olite in der Provinz Navarra in Nordspanien
Espana | 5 Januar 2012 | 17:19Die historische Stadt Olite in der Provinz Navarra wurde von den Römern gegründet und später war sie die Residenzstadt der Könige von Navarra. Teile des alten Mauerwerks der Stadt kann man auch heute noch bewundern. Diese umgeben ein unheimlich gemütliches Wirrwarr an steilen, schmalen Strassen und Gassen, kleine Plätze und Kirchen und das Kloster Monasterio de las Clarisas. Die Häuser entlang der Rua Cerco de Fuera und der Rua Mayor stammen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Die wichtigste Sehenswürdigkeit von Olite ist jedoch das Schloss, der Palacio Real de Olite. Das Schloss wurde im 15. Jahrhundert von Karl dem Dritten erbaut und diesem Schloss verdankt Olite den Beinamen “die gotische Stadt”. Das Schloss war gut befestigt und für Krieg gerüstet, doch das Innere des Schlosses war weniger streitlüstig. Wunderschöne Keramikarbeiten (“azulejos”) und reich verzierte Decken verzaubern jeden Besucher. Entland der Promaden im Innenhof des Schlosses wachsen Weinreben und Orangenbäume. Das Schloss verfügte einst über eine Voliere und einen Löwenkäfig. Während des Freiheitskriegs wurden Teile des Schlosses verbrannt, damit die Franzosen das Schloss nicht bekommen sollten. Seit 1937 hat man das Schloss restauriert und es erstrahlt nunmehr in altem Glanz. Ein Teil des Schlosses ist inzwischen sogar ein hervorragendes Hotel.

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