Ronda, die Felsenstadt
info | 12 Februar 2008 | 12:44122 Kilometer von Malaga entfernt, liegt Ronda inmitten der bizarren und fast unwirklichen Bergandschaft Serrania de Ronda. Kaum jemand hat die Anreise durch das Labyrinth enger Bergstraßen bereit, wenn an einem 120 Meter tiefen Abgrund plötzlich die unglaubliche Stadt Ronda auftaucht. Selbst der Autor Rainer Maria Rilke beteuert, es gebe in Spanien keine Stadt die überraschender wäre als Ronda. Bekannt ist das größte unter den „weißen Dörfern“ in Spanien vor allem für seine Lage: Die maurisch geprägte Altstadt, La Ciudad, liegt auf einem rundum steil abfallenden Felsplateau und ist vom jüngeren Stadtteil, El Mercadillo, durch eine knapp 100 Meter tiefe, vom Rio Guadalein gebildete Schlucht, getrennt. Überspannt wird der Abgrund von drei Brücken, der Puente Arabe (deutsch: Arabische Brücke), der Puente Viejo (deutsch: Alte Brücke) und der bekanntesten, der im 18. Jahrhundert erbauten, Puente Nuevo (deutsch: Neue Brücke). Gerade in den Sommermonaten strömen täglich tausende Touristen von den Urlaubsorten an der Costa del Sol (deutsch: Küste der Sonne) nach Ronda. Sehenswert sind in Ronda vor allem die Banos Arabes (deutsch: Arabische Bäde“), die Paläste Casa del Gigante und der Palacio de Mondragon (mit dem Stadtmuseum, „Museo Municipal“, schön erhaltenen Innenhöfen und einem Garten in maurischem Stil), und einige kleinere Gebäude, wie das frühere Minarett Alminar de San Sebastian. In der Casa del Rey Moro, dem "Haus des Maurenkönigs", kann man über in den Fels geschlagene Treppen – La Mina – bis hinunter in den Tajo de Ronda steigen. Urlauber, die der Hitze am Strand entfliehen wollen, empfängt eine angenehme Durchschnittstemperatur von 15 bis 20 Grad. Mehr Infos zu Ronda gibt’s hier:
Webseite:
http://www.turismoderonda.es/indexger.htm
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