Die Costa da Morte in Nordspanien
Espana | 1 November 2008 | 11:20Von Malpica nach Fisterra ist die Küste Galiziens sehr wild und isoliert. Man nennt diesen Küstenabschnitt nicht umsonst die “Küste des Todes”, denn hier mussten schon viele Seefahrer ihr Leben lassen, da sie an den Klippen und Riffs schlicht zerschellten. Doch die Anhöhen sind wunderschön und einen Sonnenuntergang, den man hier beobachtet, wird man nie vergessen. Diese sind nämlich meist sehr dramatisch. Entlang dieser Küste gibt es keine bemerkenswerten Städte sondern nur kleine Fischerdörfer, die die beliebten “percebes” (Entenmuscheln) für die Restaurants der Region fangen. Der nördlichste Punkt der Costa da Morte ist Malpica, ein Seevogelreservat. Hier gibt es einige sehr schöne Strände, an denen Baden auch sicher genug ist. Im Im übrigen Küstenabschnitt ist das Baden nämlich nicht empfehlenswert. Das schönste Dorf der Küste ist Camarinas. Hier sitzen die Frauen vor ihren Häusern und klöppeln, ein unvergesslicher Anblick! Ganz in der Nähe des Leuchtturms sind einige Windräder zu sehen. Diese modernen und irgendwie futuristischen Bauten scheinen in dieser sonst so unberührten Gegend nahezu unwirklich. Gen Süden erreicht man Cabo Fisterra, “wo das Land endet”. Hier am Leuchtturm kann man die fantastischsten Sonnenuntergänge bestaunen.
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